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Posts Tagged ‘recycling’

Gestern abend „nebenbei“ erledigt: Die Hose war auf beiden Knieen durchgewetzt. Um sie zu flicken habe ich aus einem Jeansrest runde Flicken ausgeschnitten und diese mit Textilkleber festgeklebt. Die Ränder habe ich anschließend mit Stickgarn im Langettenstich umsäumt, damit sie nicht ausfransen. Durch die Verwendung mehrer Farben haben sie einen zusätzlichen Ziercharakter bekommen.

Flicken auf einer Kinderjeans

Durch die Verwendung mehrerer Farben entstehen schöne Verläufe.

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Meine Familie liebt Basilikum. Die Kinder essen es sogar pur, so dass die Töpfe, die ich im Supermarkt kaufe immer sehr schnell abgepflückt sind. Die Reste werden in einen schattig stehenden Blumenkasten gepflanzt, wo das Kraut meist recht schnell wieder nachtreibt, wenn es feucht gehalten wird.

Was aber bisher nie geklappt hat, ist die Aussaht ins Freiland. Deshalb habe ich dieses Jahr ein Mini-Gewächshaus gebaut.

Gewächshaus aus einer Plastikschale, einem Eierkarton und Frischhaltefolie

Das fertige Gewächshaus bietet bis zu zwei zusätzlichen Anzuchttöpfchen Platz

Es besteht aus einer Verkaufsschale für Möhren aus Plastik, einem 6er Eierkarton, einem Stück Frischhaltefolie und einem Gummiband. Außerdem braucht man natürlich Blumenerde und Samen. Ich habe mich für Zitronenbasilikum entschieden. Das ‚große Grüne‘ gibt es schließlich in jedem Supermarkt zu kaufen.
Aber weiter mit der Bastelei:

Vom Eierkarton habe ich den Deckel abgetrennt, die Vertiefungen mit Erde gefüllt und den so vorbereiteten Karton in die Plastikschale gestellt. Anschließend habe ich ein paar Basilikumsamen auf die Erde gestreut und das Ganze gut gegossen. Die Schale hat praktischerweise keine Wasserlöcher, so dass austretendes Wasser keine Sauerei anrichtet.
Danach nur noch die Frischhaltefolie mit dem Gummiband fixieren und – voila! – das Gewächshaus ist fertig. Und das nicht mal in 10 Minuten.

Was ich aber wirklich faszinierend fand war, dass die Samen in der kurzen Zeit, die ich gebraucht habe, um den Fotoapparat zu holen, schon auf das dreifache gequollen waren und eine helle babyblaue Färbung angenommen haben.

Eierkarton mit gequollenen Basilikum Samen

Schon nach wenigen Minuten quollen die Samen auf und wurden babyblau

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Der erste Ärmel ist wieder dran.

Nachdem versäubern der Kanten habe ich die Naht sauber abgesteppt, dann den abgeschnittenen Armteil auf rechts gedreht in das offene Armloch geschoben (der Rest war auf links gewendet, wenn man den Pulli auf rechts lässt, muss man den Ärmel auf links wenden!), festgeheftet und den schwarzen Stoffstreifen in der Breite angepasst. Dann ging es wieder von vorne los: Kanten der Unterarmnaht versäubern, Unterarmnaht absteppen, übrige Kanten versäubern, übrige Kanten absteppen.

Der erste schwarze Stoffstreifen ist eingesetzt

Eine schwarze Borte

Und voila! Wieder auf rechts gedreht, sieht das Ganze jetzt so aus:

Die Nähte müssen natürlich noch flach gebügelt werden, aber das mache ich, wenn der zweite Streifen eingesetzt ist. Vielleicht befestige ich die umgeklappte Naht auch noch mit einer Ziernaht, so dass die schwarze Borte optisch etwas tiefer liegt, als der umgebende Stoff. Mal sehen …

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ein pflaumenfarbenes Langarmshirt

Ich mag es, aber die Arme sind viel zu kurz

Das hier ist eines meiner Lieblingsshirts. Es ist wunderbar weich und ich liebe die Farbe, ein tiefes pflaumenblau, das leider auf dem Foto nicht ganz rauskommt. Leider sind die Ärmel mit der Zeit ein bisschen kurz geworden und reichen inzwischen nicht einmal dann bis zu den Handgelenken, wenn ich die Arme hängen lasse. Trotzdem mag ich mich nicht trennen.

Da hilft nur eins: umarbeiten!

Weil ich per Hand arbeite, wird das etwas länger dauern. Über die Fortschritte werde ich hier regelmäßig berichten.

Zuerst hatte ich überlegt, unten am Arm einen Stoffstreifen oder eine Borte anzusetzen. Aber das würde immer angestückelt aussehen und ich möchte etwas, das sich organisch einfügt. Am Ende soll das Shirt aussehen, als sei es genau so entworfen worden.

Die Ärmel einfach auf T-Shirt-Länge zu kürzen, kommt auch nicht in Frage. Das soll schon ein Langarmshirt bleiben. T-Shirts habe ich genug.

Der neue Plan sieht vor, die Ärmel ungefähr auf einem Drittel des Oberarms abzuschneiden, einen Stoffstreifen in einer kontrastierenden Farbe anzusetzen und dann den abgeschnittenen Ärmel wieder anzunähen.

ein schwarzes Langarmshirt, bei dem das Rumpfteil geschrumpft ist

Das "Spender-Shirt"

Nach kurzem Überlegen habe ich auch den passenden „Spender“ gefunden: Noch ein altes Shirt, das ebenfalls geschrumpft ist, allerdings im Rumpfteil. Bauchfrei sieht bei meiner Figur sowieso nicht sonderlich sexy aus und wenn auch noch ein T-Shirt drunter rausblitzt, wirkt es nur noch albern.

Also habe ich einen Streifen vom Saum des schwarzen Shirts abgeschnitten und vom pflaumenblauen die Ärmel. Dann habe ich den schwarzen Stoffstreifen außen auf den „Restarm“ des pflaumenblauen Shirts geheftet und das Ganze mit Knopflochstichen zusammengeheftet. Knopflochstich deshalb, damit sich der Shirtstoff nicht wieder aufribbelt. Das sieht zwar erstmal nicht hübsch aus, macht aber nichts, die Naht später noch umgeschlagen und festgesteppt wird.

Anheften der Ärmel

Die Ärmel werden mit Knopflochstich (Lagnettenstich) aneinander geheftet

Falls sich jetzt jemand wundert, warum ich sowas per Hand mache, obwohl es mit der Maschine doch viel schneller geht, ist es Zeit für ein Geständnis: Ich kann nicht mit der Maschine arbeiten. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Aber Nähmaschinen hassen mich. Perfekt eingestellte Maschinen ändern ihre Fadenspannung so bald ich sie berühre, machen Schlingen auf der Unterseite oder kruschen den ganzen Stoff zusammen. Deswegen lasse ich sie in Ruhe und nähe per Hand, auch wenn es länger dauert.

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