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Posts Tagged ‘Parmesan’

Sehr lecker und auch bei Kindern beliebt. Vor allem, wenn es Tomatensauce dazu gibt.

Zutaten:

  • 4 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence, Bohnenkraut, Majoran …)
  • 50 g kräftigen Käse (mittelalter Gouda sollte es mindestens sein, besser ist Bergkäse oder Parmesan)
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 300 ml Milch
  • 150 g Butter
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

100 g Butter in einem Topf bei kleiner Hitze zerlassen. Vom Herd nehmen und 200 ml Milch zugießen.

Kräuter, Mehl, Hefe, Salz und Käse mischen. Das Ei und die Butter-Milch-Mischung dazu geben und alles gut verkneten. Den fertigen Teig 30 – 40 min. gehen lassen.

50 g Butter in einem ofenfesten Topf zerlassen. 100 ml Milch dazu gießen. Den Teig noch einmal durchkneten und daraus 12 Kugeln formen. Die Kugeln in der warmen Milchmischung wenden und im Topf zugedeckt noch einmal 15 min. gehen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Dampfnudeln auf der untersten Einschubleiste 30 min. zugedeckt backen (den Deckel unbedingt geschlossen halten!). Danach weitere 10 min. offen backen.

Sofort servieren.

Tipps:

 

  1. Da die „Nudeln“ ziemlich trocken sind, braucht man unbedingt eine Sauce dazu. Gut passen z. B. eine Tomatensauce und frisch geriebener Parmesan, aber auch Pilzsauce.
  2. Im Sommer kann man natürlich auch frische Kräuter nehmen. Allerdings muss die Menge entsprechend erhöht werden, d.h. 5 EL sollten es schon sein.
  3. Statt mit Käse kann man die Dampfnudeln auch mit klein gewürfeltem ausgelassenen Speck zubereiten.
  4. Übrig gebliebene Dampfnudeln kann man wie Brötchen belegen, z.B. mit Käse, Schinken, Salatblatt, Ei etc.
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Ein Essen, wie ein warmer Oktobertag: sonnig-golden mit etwas Grün

Zutaten:
(für 4 hungrige Mäuler)

2  Zwiebeln
800 g Hokkaido-Kürbis
1 – 1,5 l heiße! Gemüsebrühe
2 EL Butter
8 EL Olivenöl
300 g Risotto-Reis
200 ml trockener Weißwein
8 – 10 Stiele Petersilie
4 EL Walnusskerne
50 g geriebener Parmesankäse
Pfeffer
Salz
1 Prise Zucker

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln würfeln. Den Kürbis putzen, halbieren und die Kerne mit einem Esslöffel rauskratzen. Kürbis in Spalten schneiden, schälen (ich mag die Schale nicht) und das Fruchtfleisch in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden.
  2. Butter mit 2 EL Öl in einer Pfanne schmelzen. Die Zwiebeln und den Zucker dazu geben und glasig dünsten. Kürbis und Reis 2 Min. mitdünsten, dann alles mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Wein vollkommen verkocht ist, etwa 1/3 der Brühe zugeben. Die Brühe muss jetzt unter Rühren verkochen. Wenn sie weg ist, wieder neue Brühe zugeben und wieder einkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren. Wenn auch der letzte Rest Flüssigkeit verkocht ist, das letzte Drittel der Brühe zugeben und einkochen lassen. Das Rühren ist jetzt wichtiger denn je!
  3. Inzwischen die Petersilie und die Walnüsse hacken und mit dem rextlichen Öl mischen.
  4. Probieren, ob der Reis weich, aber noch bissfest ist. Wenn er noch Flüssigkeit braucht, etwas heißes Wasser zugeben.
  5. Den Käse untermischen, mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken. Mit dem Petersilien-Walnuss-Öl servieren.

Variante:

Wenn man, wie ich, nur selten Petersilie im Haus, aber Rosmarin auf dem Balkon hat, kann man die Walnuss-Sauce auch damit zubereiten.
Dazu etwa 1 EL Rosmarinnadeln hacken, mit den gehackten Walnusskernen, einer zerdrückten Knoblauchzehe und dem Öl in einen Topf geben und bei kleiner Hitze erwärmen, während das Risotto vor sich hin köchelt. Vor dem Servieren die Knoblauchzehe wieder rausfischen.

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Endlich ist wieder Kürbiszeit. Ich mag Kürbisse und finde sie zum Laternenschnitzen viel zu schade (da nehme ich dann lieber gleich das Original, nämlich eine Rübe. Daraus wurden in Irland die Lampen zum All Hallows‘ Eve geschnitzt. Erst in Amerika wurde daraus der Halloweenkürbis, aber das nur am Rande). Heute gibt es also Kürbisgnocci. Das Rezept ist ein bisschen aufwändiger, aber das Ergebnis ein echter Seelenschmeichler. Dazu brauche ich für 2 hungrige Menschen:

1 kleiner Hokkaidokürbis (ca. 900 g)
1 Ei
3
EL Kartoffelpüreepulver
5 – 6 EL Mehl
100 g durchwachsenen Speck (wer keinen Speck mag oder darf, kann ihn durch 50 g Butter ersetzen)
3 EL Walnusskerne
frischen Rosmarin (3 – 6 Zweige, je nach Länge)
frischen Parmesan (ersatzweise schmeckt auch uralter Gouda)
Grieß
Salz, Pfeffer, Muskat

Zuerst halbiere ich den Kürbis, kratze die Kerne und das ganze weiche Zeug mit einem Esslöffel raus und schneide ihn dann in ca 2 cm breite Spalten. Die Spalten werden geschält und im Ofen bei 180° ca. 50 Min. auf zweiten Schiene von oben gebacken (im Originalrezept heißt es, man solle den Kürbis auf der Haut backen und diese dann abziehen, aber das klappt bei Hokkaidos nicht. Die Haut ist viel zu dünn.  Also wird geschält. Die Schalen werfe ich übrigens nicht weg – genauso wenig, wie das Innere – sondern benutze sie zusammen mit anderen Gemüseresten als Basis für eine Gemüsebrühe).

Nach dem Backen sollten die Kürbisspalten weich und relativ trocken sein. Je trockener, desto besser. Deshalb lasse ich sie im ausgeschalteten Ofen auf dem Blech ausdampfen.
Nach dem Auskühlen kommen die Kürbisspalten in eine Schüssel und werden mit dem Kartoffelstampfer zerdrückt. Alternativ kann man sie auch durch eine Spätzlepresse drücken. Das Püree schmecke ich kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat ab, bevor ich es mit dem Ei und dem Kartoffelpüreepulver zu einem glatten Teig verrühre. Der Teig sollte nicht an den Händen kleben, falls er das doch tut, binde ich ihn mit Mehl ab.

Anschließend rolle ich den Teig auf einer bemehlten Fläche zu ca. 5 cm dicken Strängen, schneide diese in ca. 2 – 3 cm dicke Scheiben und forme daraus die Gnocchi. Wenn der Teig zu weich ist (wie es heute der Fall war), sollte man nicht versuchen, ihn mit Mehl „stabiler“ zu bekommen. Das führt nur dazu, dass die Gnocchi nachher zäh werden und fad schmecken.  In solchen Fällen steche ich mit einem Teelöffel kleine Häufchen ab und rolle sie zwischen den Handflächen zu länglichen Klößchen. Das klebt zwar ziemlich, garantiert aber lockere, leckere Gnocchi.
Die fertigen Nocken lagere ich bis zur weiteren Verarbeitung auf einem mit Grieß ausgestreutem Backblech. Dann sabschen sie nicht so und kleben nirgends fest.

Danach zupfe ich die Rosmarinnadeln von den Stängeln, hacke die Walnüsse, schneide den Speck in Würfel und reibe den Käse, denn nachher muss alles ziemlich gleichzeitig gehen (Wenn man keine Hilfe hat, ist es außerdem eine gute Idee, jetzt schon den Tisch zu decken). Dann lasse ich den Speck mit ein bisschen Öl bei niedriger Temperatur in einer großen Pfanne aus.

Gleichzeitig nehme ich meinen größten Topf, bringe darin Wasser zum Kochen, salze es und werfe die Gnocchi nach und nach hinein.  Sie gehen erstmal unter, tauchen aber nach einiger Zeit wieder auf und sind dann fertig für den nächsten Schritt.
Die fertigen Gnocchi werden mit der Schaumkelle rausgefischt, dürfen ein bisschen abtropfen und kommen dann in eine Schüssel. (Dieser Arbeitsschritt ist der anstrengendste, weil man ständig damit beschäftigt ist, Gnocchi ins Wasser zu schmeißen und andere rauszuangeln.)

Nebenbei werfe ich auch noch die Rosmarinnadeln und die gehackten Nüsse in das Speckfett (wer statt Speck Butter verwendet, sollte diese spätestens jetzt in der Pfanne auslassen).

So bald alle Gnocchi aus dem Wasser sind, kommen sie in die Pfanne und werden kurz in der Rosmarin-Walnuss-Speck/Butter-Mischung durchgeschwenkt und sofort serviert. Käse nimmt sich jeder nach Geschmack selber.
Dazu passt ein Feldsalat ganz wunderbar.

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