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Posts Tagged ‘Nachtisch’

Auch wenn die Erdbeerzeit (eigentlich) zuende ist, habe ich gestern eine Erdbeercreme als Nachtisch gemacht. Die Menge hätte zwar locker für ein Hauptgericht hergegeben und die letzten Reste wurden erst heute morgen zum Frühstück verspeist, aber das Rezept möchte ich trotzdem aufheben, weil es sooooooo lecker ist.

Man braucht:

  • 500 g reife Erdbeeren
  • 200 g Vollmilchjoghurt
  • 200 g Schlagsahne
  • 3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Gelatine
  • ein paar Blätter Zitronenmelisse

Zubereitung:

  1. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.
  2. Währenddessen die Erdbeeren waschen und putzen. Ca. 2/3 (darunter auch die angeditschten) nur grob zerkleinern und in eine große Schüssel tun, die festen in kleine Stücke schneiden und separat aufheben.
  3. Die Gelatine im Wasserbad verflüssigen.
  4. Die grob zerkleinerten Erdbeeren mit den Zauberstab zermusen, Joghurt und Zucker zugeben und alles gut verquirlen, bis sich der Zucker auflöst. Das Ganze wird sehr flüssig, daher Achtung: Spritzer!
  5. Die flüssige Gelatine unter die Erdbeer-Joghurt-Mischung rühren. In vielen Rezepten wird angegeben, dass man erst einen Teil der kalten Creme in die Gelatine geben soll, weil die sonst angeblich zu schnell erstarrt und Fäden zieht. Ich habe dieses Problem nie gehabt, daher erspare ich mir das Gematsche und kippe die Gelatine gleich direkt in die Mischung.
  6. Jetzt kann man eine kleine Pause einlegen; es geht nämlich erst weiter, wenn die Creme anfängt, fest zu werden. Das lässt sich beschleunigen, wenn man die Creme in den Kühlschrank stellt. Ansonsten trinkt man eine Tasse Tee, telefoniert mal wieder mit der Mutter oder jemandem, den man schon lange anrufen wollte.
    Wenn das erledigt ist und sich auf der Creme eine leichte Haut zu bilden beginnt, ist es Zeit für den Rest: Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Melissenblättchen fein hacken, mit den Erdbeerstückchen zur Creme geben und kurz unterrühren.
  7. Ab in den Kühlschrank. Die Creme braucht jetzt noch ca. 2 Stunden, dann kann sie gegessen werden.

Guten Appetit!

Die Creme lässt sich unendlich abwandeln. Statt Erdbeeren lässt sich auch jede andere Beerensorte verwenden. Ich habe sie aber auch schon mit Zitronenbuttermilch (etwas Zitronensaft, Zitronenschale und Melisse zugeben) und einem Kokosmilch-Ananassaft-Gemisch (dann muss man aber mit dem Zucker vorsichtig sein, sonst wird es übersüß) gemacht.

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Heißt auf englisch Apple-Crumble und ist ebenso schlicht, wie genial. Nicht nur, weil die Zutaten sowieso (fast) immer im Haus sind, sondern auch weil er sich schnell und fast nebenbei zubereitet und glückliche Esser garantiert.

Für 4 Personen als Nachtisch braucht man im Basisrezept:

Zutaten

  • 3 mittelgroße Äpfel
  • 50 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g Butter
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Äpfel heiß waschen und vierteln. Die Kerngehäuse (und Stiele) entfernen. Die Äpfel grob in Stücke schneiden (Ich achtele sie und schneide die Achtel noch drei- oder viermal quer durch), in eine Auflaufform geben und mit dem Zitronensaft mischen.
  3. Zucker, Butter und Mehl per Hand oder mit den Knethaken des Handrührers zu Streuseln verarbeiten und über die Apfelstücke streuen.
  4. Auf mittlerer Schiene 40 – 45 Min. backen. Die Äpfel sollten bis dahin zerfallen und die Streusel goldbraun und knusprig sein.

Variationen:

Das Basisrezept lässt jede Menge Spielraum für Varianten. So kann man z.B.:

  1. beinahe jedes andere Obst verwenden, z.B. Ananas, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Rhabarber … (Nur von Bananen und Zitrusfrüchten ist abzuraten),
  2. gehackte Nüsse oder Mandeln über die Äpfel streuen,
  3. bis zu 20 g Haferflocken oder gemahlene Nüsse bzw. Mandeln unter die Streusel mischen,
  4. den Geschmack mit Ingwer, Zimt, Vanille(zucker) oder anderen Gewürzen aufpeppen (mein Favorit ist eine Messerspitze Fünf-Gewürze-Pulver, das ich unter die Äpfel mische,
  5. das Ganze mit Eis, Vanillesauce, Schlagsahne oder Creme fraiche zur Super-Kalorienbombe machen (fantastisch, wenn Gäste kommen),
  6. statt Zitronensaft etwas Calvados, Mandellikör oder Orangenlikör verwenden,

oder, oder, oder. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Guten Appetit!

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