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Resteverwertung vom Schweinebraten

Obwohl es gestern schon Salat mit Bratenstreifen und Braten auf Brot gab, war immer noch ein großes Stück Schweinebraten übrig. Das gibt es heute als Auflauf mit Aprikosen, Camembert und Champignons. Das Rezept habe ich bei Chefkoch.de gefunden.
Allerdings sah das Originalrezept die Verwendung von Dosenchampignons und Schmelzkäse vor. Beides mag ich nicht. Deshalb mache ich eine Abwandlung mit einer Art Bechamelsauce.

Zutaten:

  • 1 gr. Stück Schweinebraten (gebraten, ca. 300 – 400 g)
  • 250 g braune Champignons
  • 1 gr. Dose Aprikosen
  • 125 g Camembert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 Becher Milch
  • 1 TL  Instant Hühnerbrühe (es war keine Restesuppe mehr da)
  • 1/4 TL mildes Currypulver
  •  Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180° C  vorheizen.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig werden lassen. Mit Mehl bestäuben und etwas anschwitzen. Milch und Sahne zugießen und unter Rühren aufkochen. Eine Minute durchkochen, mit Salz, Pfeffer, Instantbrühe und Currypulver abschmecken und vom Herd nehmen.
  3. Während der Wartezeiten bei der Saucenzubereitung nach und nach schon mal die Aprikosen abgießen und in eine Auflaufform geben. Den Braten grob würfeln. Die Champignons putzen und je nach Größe vierteln, halbieren oder ganz lassen (sie sollten in etwa die gleiche Größe, wie die Bratenstücke haben). Den Camembert ebenfalls würfeln.
  4. Champignons, Braten- und Camembertwürfel auf den Aprikosen verteilen. Zum Schluss die Sauce darüber gießen und alles in den Ofen schieben. Gut 30 Min. backen, bis der Käse gebräunt ist.

Dazu gibt es Reis. Wahrscheinlich passt aber auch Baguette oder Ciabatta.

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Dieses Rezept ist entstanden, weil im Obstkorb vier schon ziemlich braune Bananen lagen, die niemand freiwillig gegessen hätte. Aber sie wegzuwerfen ging mir gegen den Strich. Also habe ich sie in einem Schmarrn verarbeitet. Gegenüber dem „normalen“ Kaiserschmarrn habe ich ein Ei weniger verwendet und den Esslöffel Zucker und die Rosinen weggelassen, die normalerweise hineingehört hätten.

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter, zerlassen
  • 4 braun gewordene Bananen
  • Butter zum Braten
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Butter in einem Pfännchen bei milder Hitze zerlassen und abkühlen lassen.
  2. Inzwischen die Bananen zermatschen, die Eier trennen und die Eiweiß kühl stellen.
  3. Eigelb mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Den Bananenbrei unterrühten.
  4. Nach und nach Mehl und Milch einrühren, bis alles aufgebraucht ist, dann die zerlassene Butter unterrühren.
  5. Eiweiß zu einem festen Eischnee aufschlagen und mit einem Löffel langsam aber gründlich unter die Teigmasse heben. Es sollten keine Eiweißflocken mehr zu sehen sein.
  6. Butter in einer großen beschichteten Pfanne zerlassen und den Teig eingießen. Das Zeug hat ein ziemliches Volumen und geht in der Pfanne weiter auf. Die übliche Methode, es erst zu drehen, wenn  es unten schön braun ist und die Masse auch in der Mitte zu stocken beginnt, funktioniert hier deutlich nicht. Ich musste schon viel früher mit dem Wenden beginnen, weil es trotz reduzierter Hitze unten sehr dunkel wurde. Dadurch hat sich auch das Zupfen am Ende erledigt. Bei alledem ist der Schmarrn aber schön locker geblieben.
    Wer es nicht eilig hat, sollte den Teig trotzdem besser in zwei Portionen backen und die erste im Backofen in einer mit einem umgedrehten Teller abgedeckten Schüssel warm halten.
  7. Vor dem Anrichten mit Puderzucker bestäuben.

Dazu gab es Apfelmus.

Die Menge reichte so gerade für zwei sehr hungrige Kinder und eine Erwachsene. Selbst das Kind, das keine Bananen mag (ja, so etwas gibt es), hat sich zweimal nachgenommen.

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Sehr lecker und auch bei Kindern beliebt. Vor allem, wenn es Tomatensauce dazu gibt.

Zutaten:

  • 4 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence, Bohnenkraut, Majoran …)
  • 50 g kräftigen Käse (mittelalter Gouda sollte es mindestens sein, besser ist Bergkäse oder Parmesan)
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 300 ml Milch
  • 150 g Butter
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

100 g Butter in einem Topf bei kleiner Hitze zerlassen. Vom Herd nehmen und 200 ml Milch zugießen.

Kräuter, Mehl, Hefe, Salz und Käse mischen. Das Ei und die Butter-Milch-Mischung dazu geben und alles gut verkneten. Den fertigen Teig 30 – 40 min. gehen lassen.

50 g Butter in einem ofenfesten Topf zerlassen. 100 ml Milch dazu gießen. Den Teig noch einmal durchkneten und daraus 12 Kugeln formen. Die Kugeln in der warmen Milchmischung wenden und im Topf zugedeckt noch einmal 15 min. gehen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Dampfnudeln auf der untersten Einschubleiste 30 min. zugedeckt backen (den Deckel unbedingt geschlossen halten!). Danach weitere 10 min. offen backen.

Sofort servieren.

Tipps:

 

  1. Da die „Nudeln“ ziemlich trocken sind, braucht man unbedingt eine Sauce dazu. Gut passen z. B. eine Tomatensauce und frisch geriebener Parmesan, aber auch Pilzsauce.
  2. Im Sommer kann man natürlich auch frische Kräuter nehmen. Allerdings muss die Menge entsprechend erhöht werden, d.h. 5 EL sollten es schon sein.
  3. Statt mit Käse kann man die Dampfnudeln auch mit klein gewürfeltem ausgelassenen Speck zubereiten.
  4. Übrig gebliebene Dampfnudeln kann man wie Brötchen belegen, z.B. mit Käse, Schinken, Salatblatt, Ei etc.

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