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Posts Tagged ‘Kaiserschmarrn’

Dieses Rezept ist entstanden, weil im Obstkorb vier schon ziemlich braune Bananen lagen, die niemand freiwillig gegessen hätte. Aber sie wegzuwerfen ging mir gegen den Strich. Also habe ich sie in einem Schmarrn verarbeitet. Gegenüber dem „normalen“ Kaiserschmarrn habe ich ein Ei weniger verwendet und den Esslöffel Zucker und die Rosinen weggelassen, die normalerweise hineingehört hätten.

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter, zerlassen
  • 4 braun gewordene Bananen
  • Butter zum Braten
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Butter in einem Pfännchen bei milder Hitze zerlassen und abkühlen lassen.
  2. Inzwischen die Bananen zermatschen, die Eier trennen und die Eiweiß kühl stellen.
  3. Eigelb mit dem Vanillezucker und einer Prise Salz mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Den Bananenbrei unterrühten.
  4. Nach und nach Mehl und Milch einrühren, bis alles aufgebraucht ist, dann die zerlassene Butter unterrühren.
  5. Eiweiß zu einem festen Eischnee aufschlagen und mit einem Löffel langsam aber gründlich unter die Teigmasse heben. Es sollten keine Eiweißflocken mehr zu sehen sein.
  6. Butter in einer großen beschichteten Pfanne zerlassen und den Teig eingießen. Das Zeug hat ein ziemliches Volumen und geht in der Pfanne weiter auf. Die übliche Methode, es erst zu drehen, wenn  es unten schön braun ist und die Masse auch in der Mitte zu stocken beginnt, funktioniert hier deutlich nicht. Ich musste schon viel früher mit dem Wenden beginnen, weil es trotz reduzierter Hitze unten sehr dunkel wurde. Dadurch hat sich auch das Zupfen am Ende erledigt. Bei alledem ist der Schmarrn aber schön locker geblieben.
    Wer es nicht eilig hat, sollte den Teig trotzdem besser in zwei Portionen backen und die erste im Backofen in einer mit einem umgedrehten Teller abgedeckten Schüssel warm halten.
  7. Vor dem Anrichten mit Puderzucker bestäuben.

Dazu gab es Apfelmus.

Die Menge reichte so gerade für zwei sehr hungrige Kinder und eine Erwachsene. Selbst das Kind, das keine Bananen mag (ja, so etwas gibt es), hat sich zweimal nachgenommen.

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