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Posts Tagged ‘Butter’

Lecker und schnell gemacht. Für 4 Personen braucht man:

Zutaten:

  • 500 – 600 g Pangasiusfilet
  • 8 Scheiben Toastbrot
  • 1 schöne Fenchelknolle
  • 4 in Öl eingelegte Tomaten
  • 1 TL Honig
  • 80 g Bergkäse
  • 60 g Butter
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Fenchelknolle waschen, trocknen, putzen und vierteln. Den trockenen Strunk herausschneiden, dann die Viertel erst in feine Streifen, dann in kleine Würfel schneiden.

Das Toastbrot entrinden und klein würfeln. Die Tomaten ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Käse reiben.

Die Hälfte der Fenchelwürfel, Toastbrot, Tomaten, Käse, Honig und Butter zu Streuseln kneten.

Die andere Hälfte der Fenchelwürfel in eine Auflaufform geben. Die Fischfilets darauf legen, salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Streusel darüber verteilen.

Auf mittlerer Schiene 20 Min. backen. Sofort servieren.

 

 

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Neulich, bei einer Führung durch die Pfalz Paderborn erzählte die Führerin im Zusammenhang mit dem Reisekönigtum, die Könige hätten immer ihren gesamten Hausstand mitgeführt und damit nichts kaputt ginge, habe man zerbrechliche Gegenstände in Butter eingegossen. Daher stamme das noch heute gebräuchliche Sprichwort „Alles in Butter,“ was nichts anderes bedeute, als „alles heil geblieben.“

Aha?!

Das Internet spuckt ähnliche Ergebnisse aus. Allerdings werden mal ausschließlich venetianische Gläser in Butter eingegossen, während andere behaupten, das sei eine allgemeine Sitte im Mittelalter gewesen (auch ohne Beteiligung eines Königs).
Genau genommen würde es sich bei dieser „Dämpfung“ natürlich nicht um Butter, sondern um Butterschmalz handeln, was insofern schlau wäre, weil  Butter gekühlt werden muss, damit sie fest bleibt. Ohne Kühlung verwandelt sie sich in eine matschige Masse, die vollkommen ungeeignet ist, irgendetwas vor Beschädigungen zu schützen und nach kurzer Zeit unangenehm nach Erbrochenem zu riechen beginnt. Mehr noch: da die weiche Butter in sämtliche Ritzen hineingeht, würden nicht nur die Fässer, sondern auch das in der Butter transportierte Geschirr diesen Geruch annehmen, weil die Oberflächen noch nicht wie heute mit Glasuren versiegelt waren. Wem schon einmal Butter im Kofferraum des Autos ausgelaufen ist, weiß, wovon ich rede. Nun stelle man sich vor: Kugeltöpfe, Schüsseln, Teller, Wasserkrüge, Trinkbecher – alles stinkt nach Erbrochenem … Dann doch lieber Butterschmalz, das vermeidet die Geruchsbelästigung.
Trotzdem sind diese Geschichten vermutlich völliger Blödsinn. Ich vermute stark, dass es sich hier um eine moderne Sage über „alte Zeiten“ handelt.

Dafür sprechen zwei Argumente:
Zum einen wäre das eine ungeheure Verschwendung eines Lebensmittels (Wie knapp Lebensmittel waren, hatte die Dame bei der Führung ebenfalls betont: „Die Leute hatten damals ja nichts. Die haben unglaublich ärmlich gelebt – außer wenn der König vorbei kam, dann wurde alles rangeschafft.“ Aber dieser Widerspruch ist ihr nicht aufgefallen).
Aber das ist natürlich ein schwaches Argument. Vielleicht schätzte man Butter zum Essen nicht sonderlich. Ich habe auch schon das Gerücht gehört, nur arme Menschen hätten Butter gegessen. Vielleicht blieb bei den vielen Fastentagen auch so viel übrig, dass es auch schon im Mittelalter einen Butterberg gab. Ich halte das zwar für überaus unwahrscheinlich, aber wer weiß das schon genau.
Das andere Argument ist, dass Butterschmalz den gleichen Schmelzpunkt wie Butter hat und deshalb genauso ungeeignet ist, irgendetwas vor Beschädigungen zu schützen. Und doof waren die Menschen damals ja auch nicht.

Falls jemand möchte, kann ich sogar mit einer alternativen Erklärung für die Herkunft des Sprichworts aufwarten. Die ist zwar wesentlich weniger abenteuerlich, dafür aber in meinen Augen weitaus plausibler. M.E. stammt der Spruch aus der frühen Neuzeit und besagt nichts anderes, als dass ein Essen mit „guter Butter“ statt billiger Margarine zubereitet wurde.
Heutzutage wird Margarine zwar gerne mal als gesund gepriesen und Butter als Teufelszeug angesehen. Aber tatsächlich wurde Margarine als kostengünstige und haltbarere Alternative zur Butter entwickelt und bestand zunächst aus Magermilch, Wasser, Nierenfett, Lab oder zerstoßenes Kuheuter, oft vermischt mit Gips oder anderen mineralischen Zusätzen. Das Ergebnis war eine farblose, leicht perlig glänzende Masse (Quelle: Wikipedia), die nur von denen gegessen wurden, die sich Butter nicht leisten konnten (Quelle: Aussage meiner Ur-Oma, 1890 – 1990). Das heutige Image als „gesunde Alternative“ ist das Ergebnis eines aufwändigen, seit den 60er Jahren geführten Werbefeldzugs.

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Der ist als Abwandlung einer Quiche Lorraine entstanden und so lecker, dass ich das Rezept unbedingt aufschreiben muss, auch wenn alle Mengen nur „Ungefähr-Angaben“ sind.

Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Doppelprise Salz

Belag:

  • 150 g durchwachsenen Speck
  • 1 kl. Hokkaido-Kürbis (meiner war seeeehr klein, nicht viel gößer, als zwei Fäuste)
  • 100 g TK-Spinat
  • 3 Eier
  • 80 g Bergkäse
  • 80 g Frischkäse
  • 200 ml Schlagsahne
  • Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig mit einander verkneten und in Klarsichtfolie gehüllt für mindestens eine Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit den Speck würfeln und auslassen, danach aus der Pfanne nehmen. Während der Speck brät den Kürbis  putzen, entkernen und in schmale Streifen schneiden. Die Kürbisstreifen im heißen Speckfett kurz anbraten, dann den Spinat zugeben und beides zugedeckt bei kleiner Hitze 10 Min. garen.

Eier, Frischkäse und Schlagsahne verquirlen und mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den Bergkäse reiben und mit dem Speck zum Gemüse geben.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Den Teig dünn ausrollen und eine Spring- oder Tartenform damit auskleiden. Die Gemüse-Speck-Käse-Mischung darauf verteilen. Mit der Eiersahne übergießen.

Auf der mittleren Schiene 35 – 45 Min. backen.

Anmerkungen:

Ich kann mir vorstellen, dass man den Speck auch gut durch Walnüsse ersetzen kann. Dann müsste man das Gemüse in neutralem Öl anbraten.

2/3 des Kuchens haben locker für 2 Erwachsene und 2 Kinder gereicht. Er schmeckt aber auch zwei Tage danach kalt noch ausgezeichnet.

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