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Posts Tagged ‘Äpfel’

Flammkuchen sind fast wie Pizza: Man kann (fast) alles draufpacken und deshalb mag sie auch beinahe jeder. Die Zubereitung ist nur halb so kompliziert, wie oft angenommen. Für 4 Flammkuchen braucht man folgende

Grundzutaten:

  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 100 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Wasser
  • Mehl zum Ausrollen
  • 200 g Schmand oder Creme fraiche
  1.  Aus dem Mehl, der Hefe, Salz, Buttermilch, Olivenöl und Wasser einen festen Teig kneten und an einem warmen Platz mindestens eine Stunde gehen lassen. Danach in vier Teile teilen.
  2. Jedes Teigstück mit etwas Mehl auf einem Stück Backpapier so dünn, wie irgendwie möglich ausrollen.
  3. Ein Backblech in die unterste Schiene des Ofens schieben und den Ofen auf 250°C vorheizen.
  4. Die Teigstücke nochmal dünner ausrollen. Danach mit 50 g Schmand bzw. Creme fraiche bestreichen und mit dem Belag der Wahl bestreuen.
  5. Danach mit dem Backpapier auf das heiße Blech ziehen und ca. 10 Min. backen.

 Belag:

Wie gesagt, kann man fast alles auf einen Flammkuchen packen. Wichtig ist nur, dass die Zutaten dünn geschnitten bzw. klein gewürfelt sind, damit sie in der kurzen Zeit gar werden. Hier drei Vorschläge:

  1. Die klassische Variante ist natürlich gewürfelter Speck und Frühlingszwiebel
  2. Sehr lecker ist auch die Kombination aus Gorgonzola, dünn gehobelter Birne und gehackten Walnüssen.
  3. Meine Lieblingsvariante ist Fenchelsalami mit dünn gehobeltem Apfel und roter Zwiebel überstreut mit Fenchelsaat.

 

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Heißt auf englisch Apple-Crumble und ist ebenso schlicht, wie genial. Nicht nur, weil die Zutaten sowieso (fast) immer im Haus sind, sondern auch weil er sich schnell und fast nebenbei zubereitet und glückliche Esser garantiert.

Für 4 Personen als Nachtisch braucht man im Basisrezept:

Zutaten

  • 3 mittelgroße Äpfel
  • 50 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g Butter
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Äpfel heiß waschen und vierteln. Die Kerngehäuse (und Stiele) entfernen. Die Äpfel grob in Stücke schneiden (Ich achtele sie und schneide die Achtel noch drei- oder viermal quer durch), in eine Auflaufform geben und mit dem Zitronensaft mischen.
  3. Zucker, Butter und Mehl per Hand oder mit den Knethaken des Handrührers zu Streuseln verarbeiten und über die Apfelstücke streuen.
  4. Auf mittlerer Schiene 40 – 45 Min. backen. Die Äpfel sollten bis dahin zerfallen und die Streusel goldbraun und knusprig sein.

Variationen:

Das Basisrezept lässt jede Menge Spielraum für Varianten. So kann man z.B.:

  1. beinahe jedes andere Obst verwenden, z.B. Ananas, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Rhabarber … (Nur von Bananen und Zitrusfrüchten ist abzuraten),
  2. gehackte Nüsse oder Mandeln über die Äpfel streuen,
  3. bis zu 20 g Haferflocken oder gemahlene Nüsse bzw. Mandeln unter die Streusel mischen,
  4. den Geschmack mit Ingwer, Zimt, Vanille(zucker) oder anderen Gewürzen aufpeppen (mein Favorit ist eine Messerspitze Fünf-Gewürze-Pulver, das ich unter die Äpfel mische,
  5. das Ganze mit Eis, Vanillesauce, Schlagsahne oder Creme fraiche zur Super-Kalorienbombe machen (fantastisch, wenn Gäste kommen),
  6. statt Zitronensaft etwas Calvados, Mandellikör oder Orangenlikör verwenden,

oder, oder, oder. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Guten Appetit!

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