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Archive for the ‘herzhaftes Gebäck’ Category

Heute gibt es mal wieder Kräuter-Dampfnudeln und dazu eine Tomatensauce, die es in sich hat. Genau das Richtige für kühle graue Tage.

Zutaten:

  • 1 mittelgroße Zwiebel,
  • 2 Knoblauchzehen,
  • 250 g Cherrytomaten,
  • 1 grüne Paprika,
  • 1 Dose Mais (285 g EW),
  • 1 Dose Kidneybohnen,
  • 1 Dose Pizzatomaten,
  • 50 g dunkle Kuvertüre,
  • Olivenöl,
  • 1/4 TL Zucker,
  • Salz, 1/2 TL Oregano, Chilipulver, Piment, Kreuzkümmel, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen, schälen, in kleine Würfel schneiden, die Cherrytomaten halbieren, die Paprikaschote waschen, Kerne und weiße Häute rausschneiden, Mais und Bohnen abtropfen lassen.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zucker, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und karamellisieren. Tomaten und Paprika zugeben und kurz durchschwenken. Den Oregano und die Pizzatomaten zugeben und das Ganze ca. 10 min. bei kleiner Hitze einköcheln lassen.
  3. Kuvertüre unterrühren und mit Salz, Chilipulver, Piment, Kreuzkümmel und Pfeffer pikant abschmecken.
  4. Mais und Bohnen zugeben und heiß werden lassen (nicht mehr kochen!).  Nochmal abschmecken und zu den Dampfnudeln essen.

 

Anmerkung:

Nicht über die Kuvertüre wundern. Sie passt wunderbar zu den Tomaten, vertieft das Aroma und gibt der Sauce eine besondere Konsistenz.

Natürlich kann man die Sauce statt zu Dampfnudeln auch zu Reis, Couscous, Nudeln oder Fladenbrot essen. Aber die Kombination mit pikanten Dampfnudeln finde ich ziemlich unschlagbar.

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Flammkuchen sind fast wie Pizza: Man kann (fast) alles draufpacken und deshalb mag sie auch beinahe jeder. Die Zubereitung ist nur halb so kompliziert, wie oft angenommen. Für 4 Flammkuchen braucht man folgende

Grundzutaten:

  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 100 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Wasser
  • Mehl zum Ausrollen
  • 200 g Schmand oder Creme fraiche
  1.  Aus dem Mehl, der Hefe, Salz, Buttermilch, Olivenöl und Wasser einen festen Teig kneten und an einem warmen Platz mindestens eine Stunde gehen lassen. Danach in vier Teile teilen.
  2. Jedes Teigstück mit etwas Mehl auf einem Stück Backpapier so dünn, wie irgendwie möglich ausrollen.
  3. Ein Backblech in die unterste Schiene des Ofens schieben und den Ofen auf 250°C vorheizen.
  4. Die Teigstücke nochmal dünner ausrollen. Danach mit 50 g Schmand bzw. Creme fraiche bestreichen und mit dem Belag der Wahl bestreuen.
  5. Danach mit dem Backpapier auf das heiße Blech ziehen und ca. 10 Min. backen.

 Belag:

Wie gesagt, kann man fast alles auf einen Flammkuchen packen. Wichtig ist nur, dass die Zutaten dünn geschnitten bzw. klein gewürfelt sind, damit sie in der kurzen Zeit gar werden. Hier drei Vorschläge:

  1. Die klassische Variante ist natürlich gewürfelter Speck und Frühlingszwiebel
  2. Sehr lecker ist auch die Kombination aus Gorgonzola, dünn gehobelter Birne und gehackten Walnüssen.
  3. Meine Lieblingsvariante ist Fenchelsalami mit dünn gehobeltem Apfel und roter Zwiebel überstreut mit Fenchelsaat.

 

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Der ist als Abwandlung einer Quiche Lorraine entstanden und so lecker, dass ich das Rezept unbedingt aufschreiben muss, auch wenn alle Mengen nur „Ungefähr-Angaben“ sind.

Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Doppelprise Salz

Belag:

  • 150 g durchwachsenen Speck
  • 1 kl. Hokkaido-Kürbis (meiner war seeeehr klein, nicht viel gößer, als zwei Fäuste)
  • 100 g TK-Spinat
  • 3 Eier
  • 80 g Bergkäse
  • 80 g Frischkäse
  • 200 ml Schlagsahne
  • Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig mit einander verkneten und in Klarsichtfolie gehüllt für mindestens eine Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit den Speck würfeln und auslassen, danach aus der Pfanne nehmen. Während der Speck brät den Kürbis  putzen, entkernen und in schmale Streifen schneiden. Die Kürbisstreifen im heißen Speckfett kurz anbraten, dann den Spinat zugeben und beides zugedeckt bei kleiner Hitze 10 Min. garen.

Eier, Frischkäse und Schlagsahne verquirlen und mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den Bergkäse reiben und mit dem Speck zum Gemüse geben.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Den Teig dünn ausrollen und eine Spring- oder Tartenform damit auskleiden. Die Gemüse-Speck-Käse-Mischung darauf verteilen. Mit der Eiersahne übergießen.

Auf der mittleren Schiene 35 – 45 Min. backen.

Anmerkungen:

Ich kann mir vorstellen, dass man den Speck auch gut durch Walnüsse ersetzen kann. Dann müsste man das Gemüse in neutralem Öl anbraten.

2/3 des Kuchens haben locker für 2 Erwachsene und 2 Kinder gereicht. Er schmeckt aber auch zwei Tage danach kalt noch ausgezeichnet.

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Sehr lecker und auch bei Kindern beliebt. Vor allem, wenn es Tomatensauce dazu gibt.

Zutaten:

  • 4 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence, Bohnenkraut, Majoran …)
  • 50 g kräftigen Käse (mittelalter Gouda sollte es mindestens sein, besser ist Bergkäse oder Parmesan)
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 300 ml Milch
  • 150 g Butter
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

100 g Butter in einem Topf bei kleiner Hitze zerlassen. Vom Herd nehmen und 200 ml Milch zugießen.

Kräuter, Mehl, Hefe, Salz und Käse mischen. Das Ei und die Butter-Milch-Mischung dazu geben und alles gut verkneten. Den fertigen Teig 30 – 40 min. gehen lassen.

50 g Butter in einem ofenfesten Topf zerlassen. 100 ml Milch dazu gießen. Den Teig noch einmal durchkneten und daraus 12 Kugeln formen. Die Kugeln in der warmen Milchmischung wenden und im Topf zugedeckt noch einmal 15 min. gehen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Dampfnudeln auf der untersten Einschubleiste 30 min. zugedeckt backen (den Deckel unbedingt geschlossen halten!). Danach weitere 10 min. offen backen.

Sofort servieren.

Tipps:

 

  1. Da die „Nudeln“ ziemlich trocken sind, braucht man unbedingt eine Sauce dazu. Gut passen z. B. eine Tomatensauce und frisch geriebener Parmesan, aber auch Pilzsauce.
  2. Im Sommer kann man natürlich auch frische Kräuter nehmen. Allerdings muss die Menge entsprechend erhöht werden, d.h. 5 EL sollten es schon sein.
  3. Statt mit Käse kann man die Dampfnudeln auch mit klein gewürfeltem ausgelassenen Speck zubereiten.
  4. Übrig gebliebene Dampfnudeln kann man wie Brötchen belegen, z.B. mit Käse, Schinken, Salatblatt, Ei etc.

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