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Archive for the ‘Backen’ Category

Nein, mit Pudding haben die kleinen Kuchen wenig zu tun. Tatsächlich handelt es sich um Pfannkuchenteig, der in kleinen Formen gebacken wird. Vermutlich kann man davon auch eine süße Variante machen, aber vor allem sind Yorkshire Puddings eine geniale Beilage zu allen Arten von Ragout. Außen knusprig und innen fluffig stehen sie bei uns inzwischen öfter auf dem Speiseplan, seit die Kinder sich einmal herzhafte Pfannkuchen gewünscht hatten und ich keine Lust, dafür ewig am Herd zu stehen.

Die Zutaten sind simpel und die Zubereitung ist denkbar einfach:

  • 2 Eier verschlagen und mit
  • 200 g Mehl,
  • etwas Salz und
  • ca. 200 ml Milch zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.

Ofen auf 200°C vorheizen.

Je 1 TL Öl in die Mulden eines Muffinblechs (für 12 Muffins) geben und im heißen Ofen 5 Minuten erhitzen.

Den Teig ins heiße Öl gießen, dabei die Mulden nur halb füllen, weil die Puddings kräftig aufgehen und alles möglichst schnell wieder in den Ofen schieben.

Ca. 25 min goldbraun backen und sofort essen.

Tipps:

Wer will, pimpt das Ganze mit Kräutern (lecker ist z.B. Thymian) und oder Parmesan.

Dazu passen, wie gesagt, alle Arten von Ragouts, aber auch Sauce Bolognese, Pilzrahm oder Ratatouille. Eigentlich alles, was von sich aus genug Sauce hat.

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Ein grandioses Rezept, dessen Zutaten ich von Jamie Oliver abgekupfert habe. Allerdings bereite ich die Brownies etwas anders zu.

Man braucht:

  • 200 g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 250 g Butter
  • 4 gr. Eier (Gewichtsklasse L oder 5 kleine)
  • 350 g Zucker
  • 65 g Mehl
  • 80 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

  1. Schokolade hacken und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit einen Backrahmen oder eine große rechteckige Backform mit Backpapier auskleiden und den Ofen auf 180° C vorheizen.
    Mehl, Kakao und Backpulver in einer Schüssel mischen.
  3. Die Eier und den Zucker mindestens 5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse ganz weiß und cremig ist und sich der Zucker vollkommen gelöst hat. Ich mache das am liebsten mit der Küchenmaschine, weil ich dann nebenbei noch etwas anderes tun kann.
    Wenn die Masse schön fluffig ist, die abgekühlte Schokoladen-Buttermischung unterrühren.
  4. Wenn alles gut vermengt ist, die Mehlmischung dazu geben, ganz kurz unterrühren, die Masse in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.
  5. Auf der mittleren Schiene 25 min. backen. Der Teig soll innen noch ein bisschen feucht sein, sonst schmecken die Brownies nicht, weil die Schokolade beim Auskühlen zu sehr aushärtet.

Nach dem Auskühlen in kleine Quadrate schneiden. Das sieht zwar nach nix aus, aber die Dinger haben eine ähnliche Wirkung, wie die Lembas im Herrn der Ringe. Und man isst immer eins zu viel.

 

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Heute gibt es mal wieder Kräuter-Dampfnudeln und dazu eine Tomatensauce, die es in sich hat. Genau das Richtige für kühle graue Tage.

Zutaten:

  • 1 mittelgroße Zwiebel,
  • 2 Knoblauchzehen,
  • 250 g Cherrytomaten,
  • 1 grüne Paprika,
  • 1 Dose Mais (285 g EW),
  • 1 Dose Kidneybohnen,
  • 1 Dose Pizzatomaten,
  • 50 g dunkle Kuvertüre,
  • Olivenöl,
  • 1/4 TL Zucker,
  • Salz, 1/2 TL Oregano, Chilipulver, Piment, Kreuzkümmel, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen, schälen, in kleine Würfel schneiden, die Cherrytomaten halbieren, die Paprikaschote waschen, Kerne und weiße Häute rausschneiden, Mais und Bohnen abtropfen lassen.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zucker, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und karamellisieren. Tomaten und Paprika zugeben und kurz durchschwenken. Den Oregano und die Pizzatomaten zugeben und das Ganze ca. 10 min. bei kleiner Hitze einköcheln lassen.
  3. Kuvertüre unterrühren und mit Salz, Chilipulver, Piment, Kreuzkümmel und Pfeffer pikant abschmecken.
  4. Mais und Bohnen zugeben und heiß werden lassen (nicht mehr kochen!).  Nochmal abschmecken und zu den Dampfnudeln essen.

 

Anmerkung:

Nicht über die Kuvertüre wundern. Sie passt wunderbar zu den Tomaten, vertieft das Aroma und gibt der Sauce eine besondere Konsistenz.

Natürlich kann man die Sauce statt zu Dampfnudeln auch zu Reis, Couscous, Nudeln oder Fladenbrot essen. Aber die Kombination mit pikanten Dampfnudeln finde ich ziemlich unschlagbar.

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Resteverwertung vom Schweinebraten

Obwohl es gestern schon Salat mit Bratenstreifen und Braten auf Brot gab, war immer noch ein großes Stück Schweinebraten übrig. Das gibt es heute als Auflauf mit Aprikosen, Camembert und Champignons. Das Rezept habe ich bei Chefkoch.de gefunden.
Allerdings sah das Originalrezept die Verwendung von Dosenchampignons und Schmelzkäse vor. Beides mag ich nicht. Deshalb mache ich eine Abwandlung mit einer Art Bechamelsauce.

Zutaten:

  • 1 gr. Stück Schweinebraten (gebraten, ca. 300 – 400 g)
  • 250 g braune Champignons
  • 1 gr. Dose Aprikosen
  • 125 g Camembert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 Becher Milch
  • 1 TL  Instant Hühnerbrühe (es war keine Restesuppe mehr da)
  • 1/4 TL mildes Currypulver
  •  Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180° C  vorheizen.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig werden lassen. Mit Mehl bestäuben und etwas anschwitzen. Milch und Sahne zugießen und unter Rühren aufkochen. Eine Minute durchkochen, mit Salz, Pfeffer, Instantbrühe und Currypulver abschmecken und vom Herd nehmen.
  3. Während der Wartezeiten bei der Saucenzubereitung nach und nach schon mal die Aprikosen abgießen und in eine Auflaufform geben. Den Braten grob würfeln. Die Champignons putzen und je nach Größe vierteln, halbieren oder ganz lassen (sie sollten in etwa die gleiche Größe, wie die Bratenstücke haben). Den Camembert ebenfalls würfeln.
  4. Champignons, Braten- und Camembertwürfel auf den Aprikosen verteilen. Zum Schluss die Sauce darüber gießen und alles in den Ofen schieben. Gut 30 Min. backen, bis der Käse gebräunt ist.

Dazu gibt es Reis. Wahrscheinlich passt aber auch Baguette oder Ciabatta.

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Als Snack zwischendurch, Beilage zu allen möglichen Fleischgerichten oder auch als vegetarisches Hauptgericht (dann aber bitte mit Baguette und ausreichend Butter).

Für vier Personen braucht man (als Beilage):

Zutaten:

  • 400 g Wurzelgemüse (Pastinaken, Möhren, Petersilienwurzeln), Kürbis, Süßkartoffel, Kartoffeln oder Tobinambur – das Ganze möglichst als bunte Mischung,
  • 1 gestr. TL  Thymian
  • 1 gestr. TL Rosmarin
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Das Gemüse würfeln; Kartoffeln und Möhren ca. 1/2 cm, Pastinaken, Petersilienwurzel und Tobinambur ca. 1 cm groß, Süßkartoffel und Kürbis etwas größer.
  3. Die Gemüsewürfel in eine große Auflaufform oder die Fettpfanne  des Ofens geben.
  4. Honig, Zitronensaft, Olivenöl und Kräuter mischen und über die Gemüsewürfel geben. Alles salzen und noch einmal gut vermengen.
  5. Mit Alufolie (oder einem gut schließenden Deckel) abdecken und auf mittlerer Schiene 30 Min. backen. Danach einmal durchrühren und 15 Min. offen backen.

 

Guten Appetit!

 

 

 

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Mehr als Resteverwertung entstanden, aber so lecker, dass ich es in letzter Zeit sehr oft backe.

Zutaten:

  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  •  150 g Weizenmehl Type 1050
  • 150 g Weizenmehl Type 550
  • Roggensauerteig (je nachdem, wieviel gerade da ist)
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Musgewürz
  • Wasser

 Zubereitung:

Mehl, Sauerteig, Salz, Honig und Musgewürz in die Küchenmaschine geben und langsam kneten. Dabei so viel Wasser zugießen, dass ein glatter, fester Teig entsteht.

Gärköbchen einmehlen, den Teig hineingeben und unter einem feuchten Tuch mindestens 3 Stunden gehen lassen (die genaue Gehzeit richtet sich stark nach der Umgebungstemperatur und der Menge des Sauerteigs), bis sich der Teig deutlich wölbt.

Ofen auf 200° C vorheizen.

Teig auf ein Backblech kippen und ca. 1 Std. auf der mittleren Schiene backen. Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man gegen den Boden klopft.

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Gärkörbchen

Nachdem das Brotbacken in der Form nicht so klappt, wie gewünscht, habe ich mir jetzt ein Gärkörbchen zugelegt und bin sehr angetan. Der Teig bleibt auch nach dem Herausnehmen gut in Form, der Laib reißt nicht und die Kruste ist zwar knusprig, aber trotzdem gut zu kauen. Ein echter Gewinn, zumal die Brote durch das eingeprägte Muster auch optisch sehr ansprechend sind.

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