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Archive for Oktober 2012

Umzüge sind spannend. Die Umgebung wird fremd, noch bevor man weg ist. Räume werden kälter und bekommen Hall. Kartonwälle säumen die Wände und Dinge, die man für selbstverständlich nimmt, verschwinden.
Dumm, wenn es Dinge sind, die man noch braucht.
Ich hatte meiner Familie Schokopudding versprochen. Den ohne Kochen, denn den anderen mag mein Jüngster nicht. Wir hatten noch größere Vorräte und was man im Magen hat, muss man nicht packen. Dann beschloss mein Mann, die Vorräte einzupacken. Auch das Puddingpulver.
Kein Schokopudding? Das wäre ein trauriges Ende eines anstrengenden Tages. Aber deshalb diverse Kartons durchsuchen?

Gut, wenn man eine Alternative findet.
Ich mag den echten (also den gekochten) Schokopudding ja sowieso lieber. Vor allem, wenn noch 50 g Kuvertüre mit reinkommen. Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass der Zucker inzwischen auch schon weggepackt war. Wir hatten aber noch Würfelzucker (und notfalls hätte ich es auch mit Honig probiert).
Da sich Puddingpulver schlecht mit Zuckerwürfeln mischen lässt, habe ich das Pulver ohne Zucker angerührt und den Zucker in der heißen Milch gelöst. Dann das angerührte Pulver dazu, 50 g  grob gehackte Kuvertüre untergerührt und gut.
Das heißt, nicht ganz. Wie gesagt, mag mein Jüngster keinen gekochten Pudding. Es sei denn, man rührt nach dem Abkühlen geschlagene Sahne drunter. Eigentlich kein Problem, Sahne hatten wir. Allerdings war der Mixer … Genau! Aber einer der Schneebesen war noch da. Jetzt wissen wir, was für eine Errungenschaft Elektrogeräte sind. Sahne auf diese Weise zu schlagen geht extrem auf die Unterarme. Aber mit vereinten Kräften haben wir sie steif bekommen.

Um dann nach dem Abendessen festzustellen, dass die Glasschüsselchen … Genau.
Ebenso die großen Gläser.
Aber die Kaffeepötte waren noch da.

Improvisation ist alles.

 

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Ein Artikel darüber, was beim Nähen historischer Kleidung beachtet werden sollte – und welche Fehler es unbedingt zu vermeiden gilt. Die Autorin ist zwar im 19. und frühen 20. Jahrhundert unterwegs, die Grundsätze gelten aber genauso für andere Jahrhunderte.

Historical sewing

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Heute gibt es mal wieder Kräuter-Dampfnudeln und dazu eine Tomatensauce, die es in sich hat. Genau das Richtige für kühle graue Tage.

Zutaten:

  • 1 mittelgroße Zwiebel,
  • 2 Knoblauchzehen,
  • 250 g Cherrytomaten,
  • 1 grüne Paprika,
  • 1 Dose Mais (285 g EW),
  • 1 Dose Kidneybohnen,
  • 1 Dose Pizzatomaten,
  • 50 g dunkle Kuvertüre,
  • Olivenöl,
  • 1/4 TL Zucker,
  • Salz, 1/2 TL Oregano, Chilipulver, Piment, Kreuzkümmel, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen, schälen, in kleine Würfel schneiden, die Cherrytomaten halbieren, die Paprikaschote waschen, Kerne und weiße Häute rausschneiden, Mais und Bohnen abtropfen lassen.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zucker, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und karamellisieren. Tomaten und Paprika zugeben und kurz durchschwenken. Den Oregano und die Pizzatomaten zugeben und das Ganze ca. 10 min. bei kleiner Hitze einköcheln lassen.
  3. Kuvertüre unterrühren und mit Salz, Chilipulver, Piment, Kreuzkümmel und Pfeffer pikant abschmecken.
  4. Mais und Bohnen zugeben und heiß werden lassen (nicht mehr kochen!).  Nochmal abschmecken und zu den Dampfnudeln essen.

 

Anmerkung:

Nicht über die Kuvertüre wundern. Sie passt wunderbar zu den Tomaten, vertieft das Aroma und gibt der Sauce eine besondere Konsistenz.

Natürlich kann man die Sauce statt zu Dampfnudeln auch zu Reis, Couscous, Nudeln oder Fladenbrot essen. Aber die Kombination mit pikanten Dampfnudeln finde ich ziemlich unschlagbar.

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Einen ganz kleinen nur, ein Vögelchen. Genau genommen ist er sogar zu klein. Die Vorlage stammt natürlich wieder von der Glockenkasel aus St. Paul im Lavanttal, deren Muster ich schon seit einiger Zeit nachsticke. Allerdings habe ich hier nicht richtig hingeguckt und dadurch 6 Reihen weniger genutzt, als in der Originalvorlage.

Vogelmotiv nach einer Vorlage aus dem 12. Jahrhundert

Mein Vögelchen – etwas zu kurz, aber niedlich.

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