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Archive for April 2012

Lecker und schnell zubereitet. Seelenfutter, um sich selbst zu verwöhnen. Und wunderbar geeignet, um Gäste mit wenig Aufwand zu beglücken.

Zutaten (für eine Person)

  • 8 – 10 Kirschtomaten (am besten die kleinen, aromatisch-süßen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 TL Zucker
  • gutes Olivenöl (ersatzweise Butter oder Butterschmalz)
  • Basilikum (frisch!)
  • Pasta (Spiralnudeln, Spaghetti oder Linguine)
  • 1/2 Mokkalöffel Harissapulver (oder frisch gemahlener schwarzer Pfeffer),
  • Salz

Zubereitung:

  1. Nudeln  wie gewohnt kochen. Danach in ein Sieb abgießen. Eine Mokkatasse vom Kochwasser zurück behalten.
  2. In der Zwischenzeit den Zucker in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen.
  3. Bis der Zucker so weit ist, die Tomaten halbieren, den Knoblauch hacken und das Basilikum in Streifen schneiden (gebraucht wird ungefähr 1 EL).
  4. Wenn der Zucker geschmolzen ist und beginnt, bräunlich zu werden, die Tomaten und den Knoblauch reinwerfen und durchschwenken. Erst danach Olivenöl zugießen und das Harissa zugeben. Nochmal durchschwenken, dann das Kochwasser der Nudeln zugeben und einkochen lassen.
  5. Wenn das Nudelwasser fast vollkommen verkocht ist, kräftig abschmecken. Die Nudeln zugeben und warm werden lassen. Zum Schluss das Basilium zugeben. Noch einmal durchschwenken.
  6. Genießen. Mmmmmhhhhhmmm!

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Es dauert zwar lange, weil das Garn so dünn ist (und ich auch nicht gerade furchtbar fleißig war) – aber sie wachsen.

Nachdem das Fußteil fertig ist, habe ich mit dem Schaft angefangen. Dazu ist ein langes Band aus „Luftmaschen“ nötig.

Fußteil mit Schaftansatz

Anfang der Luftmaschenkette

Nachdem die Luftmaschenkette lang genug war, habe ich sie auf der anderen Seite ans Fußteil genäht. Der so gebildete Ring bildet den Übergang zwischen Schaft und Ferse.

Der Schaftansatz wird erkennbar

Jetzt geht es wieder Runde um Runde weiter, bis der Schaft die richtige Höhe hat. Ein paar Runden später sieht das so aus:

Schaftansatz

Die Sockenform ist jetzt ansatzweise erkennbar. Auf dem Bild erkennt man auch gut, wie dünn das Garn ist.

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Gerade habe ich die Seite über die Grundlagen des Nähens um eine Unterseite mit den häufigsten Sticharten ergänzt. Auch die Seite wird weiter wachsen, je nachdem, woran ich gerade arbeite.

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Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal über den Mythos Ritterrüstung geschrieben. Jetzt ist ein Artikel über eine Versuchsreihe an der Universität Leeds erschienen, bei der man Männer in spätmittelalterlicher Rüstung auf’s Laufband geschickt hat. Auch hier hat sich herausgestellt, dass die Probanden zwar erheblich mehr Kraft aufwenden mussten, als jemand ohne Rüstung – aber sie haben es doch deutlich länger ausgehalten, als die von Prof. Jenks erwähnten Footballspieler. Da in derartigen Rüstungen auch zu Fuß gekämpft wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass auch die Behauptung, ein gestürzter Ritter sei so hilflos wie ein auf den Rücken gefallener Käfer ins Reich der Legenden gehört.

Hier geht es zum Artikel in Popular Mechanics

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Resteverwertung vom Schweinebraten

Obwohl es gestern schon Salat mit Bratenstreifen und Braten auf Brot gab, war immer noch ein großes Stück Schweinebraten übrig. Das gibt es heute als Auflauf mit Aprikosen, Camembert und Champignons. Das Rezept habe ich bei Chefkoch.de gefunden.
Allerdings sah das Originalrezept die Verwendung von Dosenchampignons und Schmelzkäse vor. Beides mag ich nicht. Deshalb mache ich eine Abwandlung mit einer Art Bechamelsauce.

Zutaten:

  • 1 gr. Stück Schweinebraten (gebraten, ca. 300 – 400 g)
  • 250 g braune Champignons
  • 1 gr. Dose Aprikosen
  • 125 g Camembert
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 Becher Milch
  • 1 TL  Instant Hühnerbrühe (es war keine Restesuppe mehr da)
  • 1/4 TL mildes Currypulver
  •  Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180° C  vorheizen.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig werden lassen. Mit Mehl bestäuben und etwas anschwitzen. Milch und Sahne zugießen und unter Rühren aufkochen. Eine Minute durchkochen, mit Salz, Pfeffer, Instantbrühe und Currypulver abschmecken und vom Herd nehmen.
  3. Während der Wartezeiten bei der Saucenzubereitung nach und nach schon mal die Aprikosen abgießen und in eine Auflaufform geben. Den Braten grob würfeln. Die Champignons putzen und je nach Größe vierteln, halbieren oder ganz lassen (sie sollten in etwa die gleiche Größe, wie die Bratenstücke haben). Den Camembert ebenfalls würfeln.
  4. Champignons, Braten- und Camembertwürfel auf den Aprikosen verteilen. Zum Schluss die Sauce darüber gießen und alles in den Ofen schieben. Gut 30 Min. backen, bis der Käse gebräunt ist.

Dazu gibt es Reis. Wahrscheinlich passt aber auch Baguette oder Ciabatta.

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Die Socken wachsen. Aus den Schnecken sind  zwei fast fertige Fußteile geworden, obwohl ich über Ostern nicht gerade fleißig war. So sehen sie jetzt aus:

Das Rippenmuster ist typisch für viele nadelgebundene Textilien

Ein paar Runden brauche ich allerdings noch, bevor ich mit dem Beinteil beginnen kann. Stricken ginge schneller. Wenn ich stricken würde, wäre ich jetzt vermutlich schon fertig. Aber wie ich schon im vorherigen Post geschrieben hatte, sind die Socken für eine im 12. Jahrhundert angesiedelte Mittelalterdarstellung.  Und für die Zeit fehlt nun mal jeder Hinweis darauf, dass die Technik des Strickens in Mitteleuropa bekannt war oder gestrickte Textilien bis hierher gelangt wären.

Außerdem hat Nadelbindung einen ganz erheblichen Vorteil gegenüber dem Stricken: Es ist viel haltbarer. Nadelgebundene Sachen ribbeln sich nicht wieder auf. Sie bekommen auch keine Laufmaschen. Selbst wenn man ein Loch hineinläuft, passiert nichts weiter, als dass man ein Loch hat, das sich jederzeit wieder stopfen lässt.

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Meine Kinder brauchen bis Pfingsten neue Socken. Normale haben sie natürlich, aber zu einer Mittelalterveranstaltung passen weder Rennwagen, noch Dinos – und Baumwoll-Lycra-Gemisch auch nicht. Und Pfingsten steht die nächste Veranstaltung an.  Also müssen die anderen Projekte erstmal hintenan stehen.

Nun waren Socken im Mittelalter durchaus nicht die einzige Möglichkeit, Füße warm zu halten.
Gut betuchte trugen Beinlinge mit Fußteil.  Auch genähte Strümpfe, die oberhalb der Wade gebunden wurden, waren bekannt, wenn natürlich längst nicht alle so prunkvoll waren, wie diese aus der weltlichen Schatzkammer in Wien:

Zum Krönungsornat gehörende genähte Strümpfe

Diese Strümpfe gehörten zum Krönungsornat.

Der Nachteil dieser Lösungen liegt darin, dass der Stoff schnell durchgelaufen ist. Vielleicht ist das der Grund, warum der Mann aus dem Bocksten-Moor seine Füße zusätzlich mit Fußlappen umwickelt hatte.
Solche Fußlappen waren gleichzeitig die einfachsten Variante, die Füße warm zu halten. Sie bestanden lediglich aus einem Lumpen, der um die Füße gewickelt und mit Bänder fixiert wurde.

An meinen kleinen Chaoten würden Fußlapppen vermutlich keine fünf Minuten halten.  Daher werde ich ihnen nadelgebundene Socken machen.

Nadelbinden ist eine sehr alte Handarbeitstechnik; weit älter als Stricken oder Häkeln. Sie ist eine Mischung aus Nähen und Weben, bei der der Faden mittels einer Nadel in Schlaufen ineinander verschlungen wird. Nadelgebunden sind z. B. Pontifikalstrümpfe des Hl. Germanus (12. Jh.) oder die sog. Socke von Coppergate (10. Jh.).

Meine beiden bekommen Socken aus handgesponnener Wolle. Davon habe ich noch einige Knäule hier; allerdings ist das meiste so fein, dass ich es zweifädig verwende.
Der Anfang ist bereits gemacht: Eine Reihe aus acht Maschen, danach wird in Runden weitergearbeitet und immer an den „Ecken“ zugenommen. Das Ergebnis sieht bisher so aus:

nadelgebundene Zehenkäppchen

Mehr Schnecke als Socke - aber das wird noch

 

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