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Archive for Dezember 2011

Endlich bin ich dazu gekommen, ein Foto von den fertigen Beutelchen zu machen und hochzuladen:

zwei kleine Seidenbeutel mit gestickter Borte und Zugbändern aus Seidengarn

Die fertigen Beutel für die Schachfiguren

Die Bänder sind aus Seidennähgarn mit je sechs Schlaufen fingergeflochten (Fingerloop).

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Am Wochenende habe ich das erste Mal selber einen Stollen gebacken – allerdings mit Trockenfrüchten statt Zitronat, Orangeat und Rosinen und mit Nüssen statt mit Mandeln. Genau genommen ist es ein Strudel, denn der Teig wirkte sehr fest, so dass ich ihn ausgerrollt, die Früchte darauf verteilt und alles wieder aufgerollt habe, statt die Früchte unterzukneten. Das hatte auch den Vorteil, dass nichts angebrannt ist. In jedem Fall ist das Ergebnis sehr lecker! Deshalb wird das Rezept auch aufgeschrieben.

Zutaten:

  • 500 g Mehl (405)
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Datteln
  • 100 g Backpflaumen
  • 100 g Feigen
  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g getrocknete Apfel- und Birnenstücke
  • 100 g Haselnüsse
  • 1/3 Tl Koriander
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1/4 Tl Lebkuchengewürz
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 30 g Butter
  • 50 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Stiele und Blüten von den Feigen abschneiden. Feigen, wie auch das übrige Trockenobst in kleine Würfel schneiden. Die Nüsse grob hacken. Mit heißem Wasser übergießen und ca. 1/2 Stunde ziehen lassen.
  2. Mehl und Hefe mit den Gewürzen mischen. Mit 150 g  Butter, Zucker, Ei und Milch verkneten. Eventuell etwas von der Einweichflüssigkeit der Früchte zugeben, bis ein glatter Teig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen.
  3. Die eingeweichten Früchte abseihen. Den Teig möglichst dünn ausrollen, die Nüsse und Früchte darauf verteilen, dabei nach allen Seiten Rand lassen (wenn die Fruchtdecke dünn aussieht, macht das gar nichts). Den Teig an den Längsseiten einschlagen und dann so fest wie möglich von der Schmalseite her aufrollen. Das Ganze noch einmal eine Stunde gehen lassen. Der Teig geht nicht stark auf, wird aber trotzdem schön locker.
  4. Den Ofen auf 180° C vorheizen.  Den Stollen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech auf der mittleren Schiene 45 – 55 min. backen, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.
  5. Die restliche Butter zerlassen und den Stollen noch heiß rundum damit einpinseln. Anschließend sofort mit Puderzucker bestreuen. Auf dem Backblech auskühlen lassen.

Die Zubereitung dauert (ohne die Zieh- und Gehzeit) ca. 45 min.

Zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da der am Sonntag gebackene Stollen heute (Dienstag) schon fast aufgegessen ist.

 

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Sehr lecker und auch bei Kindern beliebt. Vor allem, wenn es Tomatensauce dazu gibt.

Zutaten:

  • 4 TL getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence, Bohnenkraut, Majoran …)
  • 50 g kräftigen Käse (mittelalter Gouda sollte es mindestens sein, besser ist Bergkäse oder Parmesan)
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 300 ml Milch
  • 150 g Butter
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

100 g Butter in einem Topf bei kleiner Hitze zerlassen. Vom Herd nehmen und 200 ml Milch zugießen.

Kräuter, Mehl, Hefe, Salz und Käse mischen. Das Ei und die Butter-Milch-Mischung dazu geben und alles gut verkneten. Den fertigen Teig 30 – 40 min. gehen lassen.

50 g Butter in einem ofenfesten Topf zerlassen. 100 ml Milch dazu gießen. Den Teig noch einmal durchkneten und daraus 12 Kugeln formen. Die Kugeln in der warmen Milchmischung wenden und im Topf zugedeckt noch einmal 15 min. gehen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Dampfnudeln auf der untersten Einschubleiste 30 min. zugedeckt backen (den Deckel unbedingt geschlossen halten!). Danach weitere 10 min. offen backen.

Sofort servieren.

Tipps:

 

  1. Da die „Nudeln“ ziemlich trocken sind, braucht man unbedingt eine Sauce dazu. Gut passen z. B. eine Tomatensauce und frisch geriebener Parmesan, aber auch Pilzsauce.
  2. Im Sommer kann man natürlich auch frische Kräuter nehmen. Allerdings muss die Menge entsprechend erhöht werden, d.h. 5 EL sollten es schon sein.
  3. Statt mit Käse kann man die Dampfnudeln auch mit klein gewürfeltem ausgelassenen Speck zubereiten.
  4. Übrig gebliebene Dampfnudeln kann man wie Brötchen belegen, z.B. mit Käse, Schinken, Salatblatt, Ei etc.

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